Laut Martin Luther lebt der Mensch unter der Macht der Sünde als „homo incurvatus in se“, als „in sich selbst verkrümmter Mensch“. Diese „Verkrümmung“ zeigt etwas vom Wesen der Sünde; sie kann sehr unmoralisch, aber auch sehr fromm daher kommen. In seiner Predigt vom 27. April 2008 über Römer 14,7-9 spricht Alexander Hirsch über die Frage, ob wir uns um uns selbst drehen – und gegebenenfalls von Christus erwarten, dasselbe zu tun – oder ob wir für Christus leben.